360KreisBorken

…was für ein GravelRide! 317Km, meine längste Radtour und das nicht nur auf Asphalt, sondern Schotter-, Sand- und Waldwegen. Und einmal ging es sogar durch den „Urwald“. Ich hatte mit Respekt dieser Tour entgegen gesehen und gehofft, dass alles gut läuft.Die Wetterverhältnisse für den Tag waren nach den Hitzetagen der letzten Wochen wie gemacht: Fast den ganzen Tag bewölkt, keine knallige Sonne und der Wind hielt sich auch zurück. Der Dunst der Nacht und ein paar Regentropfen gaben der Luft eine satte Schwüle.

Aber von vorne: Daniel hatte vor zwei Jahren eine Rennrad Tour um den Kreis Borken geplant und gefahren, allein! Das war harte Arbeit gewesen, für Kopf und Beine. Deshalb erstellte er eine Gravelvariante, die aber als Gruppe gefahren werden sollte. Ich fand die Idee sofort toll und war bereit für dieses Event. Weitere Mitstreiter fand er unter seinen Rennradkollegen Vom RSC Stadtlohn mit Holger, Damian und Jörg.

Morgens um 6:00 Uhr starteten wir an der B70 bei Prieß und es ging linksherum um den Kreis Borken. Es war noch dämmrig und der Nebel lag auf den Feldern. Besonders hier im Grenzgebiet war der Gravelanteil besonders hoch, dass zeigte sich auch später auf der Runde im Nordteil der Strecke. Alle waren super motiviert, aber hatten auch Respekt vor der langen Distanz. Es rollte gut und untereinander hatte man einiges zu erzählen. So verging die Zeit wie im Fluge. In Dinxperlo folgten wir der Bocholter Aa und erreichten damit auch den westlichsten Punkt der Strecke.

Nach 80km erwartete uns der gedeckte Frühstückstisch mit Nutellabrötchen, Obst und Getränken. (danke hier an Holger und seine Frau!) Zwischendurch zeigte sich jetzt auch die Sonne, aber Richtung Süden färbte sich der Himmel dunkelgrau. Ein paar Regentropfen fielen tatsächlich, aber die konnte man an der Hand abzählen.

Die Streckenführung war klasse, immer wieder unbefestigte Wege und Schotterstücke lockerten die Tour auf. Aber man freute sich auch nach einigen Rüttelpassagen wieder smoothen Asphalt unter den Rädern zu haben. Zwischendurch rollte es aber gar nicht mehr und durch „Urwald“ musste man schieben. Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch, wir nahmen es als interessante Abwechslung und es waren noch einige Kilometer bis zur Mittagspause bei 180km zurückzulegen. An der Avia Tanke in KleinReken gabs deshalb einen Getränkestopp und mit gefüllten Flaschen kämpften wir uns entlang des ehemaligen Militärgeländes bei Lavesum durch die Botanik. Von hier ab ging es nordwärts und gegen 14:30 Uhr erreichten wir bei Holtwick unsere Mittagsverpflegung, toll vorbereitet von Ilka! Es gab heiße Suppe, Nudelsalate und natürlich zuckerhaltige Getränke! Holger gab es so viel Power, dass er den Rest der Strecke fast immer vorne fuhr!

An Schöppingen vorbei sammelten wir am selbigen Berg einige Höhenmeter und von dann ab gings Richtung Westen. Leichter Wind schob uns, der uns allerdings nichts bei der 500m langen Sandpassage bei Metelen half. Nur Daniel meisterte diesen Streckenabschnitt ohne abzusteigen! Bei mir kamen sofort Erinnerungen an den Orbit360Brandenburg, dieser Sandweg konnte da locker mithalten!

Im äußersten Norden unseres Kreises umrundeten wir dann den Drilandsee. Hier gönnten wir uns eine Pause mit Apfelkuchen, Kaffee und alkoholfreiem Bier. Ab hier orientierten wir uns wieder an der deutsch- niederländischen Grenze und wir wechselten mehrfach die Seiten. Vorbei am Amts- und Witten Venn kreuzten wir die Lüntener Fischteiche um dann durch das Haaksberger Venn wieder auf deutscher Seite direkt auf der Grenze bis nach Zwillbrock zu graveln. Dieser Abschnitt ist besonders schön und Bestandteil des EuregioGravelRides (www.euregiogravelride.nl 20.09.2020)

Langsam wurde es dämmriger, aber für ein schnelles alkoholfreies Bier und ein Abschlussfoto im Hellen reichte es allemal. Die 17km zum Ziel vergingen wie im Fluge. Wir sausten im Dämmerlicht flott über die holländischen Pflasterstrecken. Mit Rennrädern hätte das nicht so viel Spaß gemacht, aber mit unseren Breitreifen war das kein Problem. Es wurde im Feld munter gequatscht, was ein gutes Zeichen war, dass alle noch gut dabei waren. Kurz nach 21:00 Uhr hatten wir das Ziel erreicht! Wahnsinn! Was war das für eine Tour! 317 km!

Danke, Daniel für diesen tollen Tag und danke an alle Mitfahrenden für Windschatten und nette Unterhaltung!

NiederrheinRide

…zum ersten mal in diesem jahr dem niederrhein einen besuch abgestattet. Kurzfristig hatte sich bernd gemeldet und wir sind bei leichtem gegenwind richtung xanten gefietst. Immer schön mit abstand. Radwegmeister frankie haben wir an der B70 getroffen… Wie man sehen kann, ist er sportlich weniger unterwegs 😉 In xanten gabs dann kaffee & kuchen. Über sonsbeck, labbeck und andere schöne hügel gings richtung emmerich. Die brücke bekommt zur zeit einen neuen farbanstrich in knackig rot! Hier waren viele holländer unterwegs, die den koningdag ausnutzten um eine radtour ins benachbarte ausland zu machen… wir „schlichen“ an der grenze über den 11 apostel weg und den kreuzkapellenweg entlang richtung dikker steen. Nach 185 km war dann die tour beendet. 200 km wären heute von den beinen her auch drin gewesen, es lief so gut.

HeimatkundeReken

…dieses mal die rekener hügeltrails probiert. Das war ein wenig grenzwerttig: viel sand (es ist schon wieder sooo trocken) …und steilpassagen mit ordentlich viel wurzelwerk. Vllt doch besser mit nem MTB zu fahren 😉 Andersherum die strecke fahren wäre glaube ich günstiger. Trotzdem wars ne abwechslungsreiche tour mit neuen impressionen.

MünsterGravelVreden

…eine tolle tour von münster richtung heimat. Tolle trails am rand der baumberge vorbei an schloss hülshoff, haus stapel (bild), haus runde, schloss darfeld und haus egelborg. Da kann man unser schönes münsterland in vollen zügen genießen… Der ostwind war auf dieser tour nicht ganz unwichtig 😉

EinmalRundUmVreden

…und zwar immer auf der gemeindegrenze entlang. 72 km sind so zusammengekommen. Dabei waren wege, die ich noch nie gefahren bin… und ich meinte alle zu kennen.

NochMehrHeimatkunde

…schon öfter da vorbeigefahren, aber die www.salztangente.de war mir kein begriff. Wieder was gelernt 😉 …der ostwind blies heute auch wieder ganz gut, trotzdem lief es es heute gut. Am dorf münsterland sind alle feiern eingestellt und es ist zum Corona-Behandlungszentrum umfunktioniert… ;-( …der frühling am haus egelborg lässt grüßen.

VredenHannoverDieErste

…und für dieses unternehmen passte an diesem tag alles. Morgens war es anfangs noch recht frisch (6°C), aber im laufe des tages konnte ich immer mehr textilien los werden. Sonne gab es schon am start um 6:30 uhr und sie hielt bis zum ende durch. Der wind konnte sich heute nicht richtig entscheiden und blies aus ost, süd und nord, aber jeweils recht gemäßigt. So kam ich mit meinem diverge recht gut voran… zum schluss traf ich dann wiedermal marc p., der mich auf einem schöneren weg als komoot ans ziel lotste. Besten dank!!
242km und recht wenige höhenmeter waren die ausbeute für diese tour. Über die bahntrassen nach metelen und rheine ging es über bramsche immer geradeaus richtung osten nach hannover. Bei ostwind eine echte herausforderung.

MitSonneZum100er

…recht frisch mit 5°C gings am morgen los. da das gravelrad in der werksatt war, nahm ich den renner. In coesfeld sah ich einen vredener und josefs holde. Langsam wurde es wärmer… Überraschend gabs ein gemeinsames kaffeetrinken im extrablatt mit andreas ,-)) Leider klappts mit dem gemeinsamen radfahren zur zeit noch nicht. kann ja noch kommen. Während der rückfahrt stiegen dann die temperaturen auf 12°C!!

DTour #1

…nach 10 jahren war es wieder soweit: das revival der deutschlandtour! Klein und fein. Zwar nur vier etappen, aber dafür durch eine der schönsten radelecken deutschlands: das moselgebiet und das saarland. Ich wollte auf jeden fall dabeisein und hatte meine“zelte“ in mertig aufgeschlagen um zwei etappen der DTour zur sehen.
Als erstes wollte ich mir die saarschleife vom dortigen baumwipfelpfad ansehen… aber das wetter (gewitter) hatte was dagegen. Ich hatte schlimmes für die weiteren tage befürchtet und am nächsten morgen regnete es ordentlich ;-(

RoseBikesRTF

…heute mal wieder mit top wetter und passendem wind, der uns auf dem rückweg schön unterstützte! Im trio mit bernd und christoph rollte es wie in alten zeiten. Der frühe start brachte es mit sich, dass viele radler auch auf der langen strecke über 152km unterwegs waren. Wenig touris waren jedoch an der posbank zu sehen… die heide sah nur rostrot statt violett aus. Trotzdem ist dieses stück der RTF das highlight der tour.