EinfachSoLosgefahren

…und überraschen lassen, wo man so landet. Eigentlich sollte es in die baumberge gehen und dann ergab es sich, dass wir in burgsteinfurt gelandet sind. Genau so war es mit dem wetter: eigentlich sollte es wärmer gewesen sein, aber der kalte nordostwind drückte die gefühlte temperatur auf 5°C. Dafür machte er und unsere lokomotive fausto so viel druck, dass wir förmlich nach hause flogen! Solche runden mit kaffee und kuchen lasse ich mir gerne gefallen.

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DTour #2 Etappe2

…toller sport wurde auf der langen etappe von bonn nach trier geboten. Und am ende gab es sogar einen deutschen sieger: maximilian schachmann. Etappensieger, träger des roten, grünen und weißen trikots!

DTour #1

…nach 10 jahren war es wieder soweit: das revival der deutschlandtour! Klein und fein. Zwar nur vier etappen, aber dafür durch eine der schönsten radelecken deutschlands: das moselgebiet und das saarland. Ich wollte auf jeden fall dabeisein und hatte meine“zelte“ in mertig aufgeschlagen um zwei etappen der DTour zur sehen.
Als erstes wollte ich mir die saarschleife vom dortigen baumwipfelpfad ansehen… aber das wetter (gewitter) hatte was dagegen. Ich hatte schlimmes für die weiteren tage befürchtet und am nächsten morgen regnete es ordentlich ;-(

RoseBikesRTF

…heute mal wieder mit top wetter und passendem wind, der uns auf dem rückweg schön unterstützte! Im trio mit bernd und christoph rollte es wie in alten zeiten. Der frühe start brachte es mit sich, dass viele radler auch auf der langen strecke über 152km unterwegs waren. Wenig touris waren jedoch an der posbank zu sehen… die heide sah nur rostrot statt violett aus. Trotzdem ist dieses stück der RTF das highlight der tour.

TransAlp2 #6

Die letzte Etappe mit 83km und knapp 1000Hm verging wie im Fluge. Die Abfahrt mit tollem Blick auf die Berge war ein Genuss: eine schöne geschwungene Straße, wo man es rollen lassen konnte. Da wir aber keinen Bock auf Autoverkehr hatten umfuhren wir Innsbruck über den knapp bei Mutters. Komoot hielt dann für uns eine Überraschung in Petto: eine Schotterabfahrt von 200m bei 22%! Da war schieben angesagt. Nur MTB Fahrer Gerald meisterte das Stück mit dem Renner. Von Telfs aus mussten wir uns dann zum Schluss noch einmal einen Berg raufqälen. Nach den müden Beinen vom Vortag lief es aber an dieser Steigung ganz ordentlich. Die Steigung mit größtenteils um die 8% meisterten wir alle ganz gut und trafen nach einer kurzen Pause zwischendurch gegen 13 Uhr in Mittenwald ein. Es war geschafft! 672 km und 11432Hm in sechs Tagen zurückgelegt!

TransAlp2 #5

Die Etappe sah in der Planung recht easy aus: 109km und 1500Hm und dabei keine großen Steigungsprozente, sondern ein stetiger Anstieg bis zum Ziel in Steinach am Brenner. Aber die Fahrt auf dem Radweg durch das Eisacktal war nicht so prickelnd. Teilweise nervte der Lärm des Autoverkehr, teilweise war die Radwegführung suboptimal. Wegen der ständigen Steigung hatte man immer Druck auf den Pedalen und je länger die Tour dauerte umso mehr freute man sich auf die Pausen… in Klausen (sehr sehenwert), in Mittenwald (I) und kurz vor dem Brenner in Gossensaß. Cola, Eis und andere Flüssigkeiten wurden jeweils konsumiert um bei der Hitze zu überleben. 10km Abfahrt vom Brenner nach Steinach war die Belohnung zum Abschluss des Tages. Im Hotel wimmelte es von Holländern: fast wie zu Hause habe ich mich da gefühlt.

Der Abend endete lecker mit Burgern & Bier unter der Brennerautobahn.

TransAlp2 #4

Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir direkt an der Pension mit der Auffahrt auf den Manghen Pass. Quaeldich.de schreibt: Von Süden kommend ist er also das Tor in die faszinierende Bergwelt der Dolomiten. Und neben den Dolomitenpässen wie Sella, Pordoi oder Fedaia verblasst sein Name ungerechterweise auch. Ungerecht deswegen, weil seine Südanfahrt zu den langen, harten Anstiegen der italienischen Alpen gehört. Das hatte uns am Vorabend schon Mut gemacht. Zum Glück knallt die Sonne nicht so kräftig und ich fuhr bis auf 1700m ohe Pause durch. Das klappte ganz gut mit dem ganzen Gepäck.

Vor der ganzen Tour hatte ich noch überlegt die Übersetzung an meinem Rad zu wechseln und hinten ein 32/11 Ritzelpaket zu montieren. Dazu hätte ich aber auch das ganze Schaltwerk wechseln müssen. So fuhr ich die Tour mit der Kombination 50/34 (vorn) und 28/12 (hinten) und es ist gut gegangen. Niemals bin ich in den roten Bereich gefahren und hatte nach den Touren keine Krämpfe oder Muskelkater.

Die letzten 300Hm bis zum Pass waren dann schnell geschafft und der Ausblick war wieder ergreifend. Gerald war natürlich schon oben und wartete. Da es am Gipfel nicht sonderlich gemütlich war, fuhren wir ins Tal um Jörg abzufangen. Der hatte bei der Abfahrt mit seinen Scheibenbremsen gute Karten gehabt und folgte uns in nur kurzem Abstand. Gestärkt mit Gulaschsuppe und Cola wartete dann der Passo di Lavaze. Er begann recht bescheiden, steigerte sich dann aber über einige Kilometer auf 9% im Schnitt. Danach ging es wieder gemäßigter bergauf, bis das Schild mit den 18% am Straßenrand auftauchte… Gut, dass ich das nicht vorher gewusst hatte! Oben wurde dann wieder gewartet bis da Trio komplett war. Nach dem obligatorischen Gipfelfoto gings in rasanter Fahrt bis in die Innenstadt von Bozen. Zur Unterkunft mussten wir noch einige Meter zu Fuß laufen. Das war ein bisschen nervend, aber die Ferienwohnung war spitzenmäßig eingerichtet mit Waschmaschine und Aircondition. Das haben wir auch direkt genutzt und unsere Klamotten alle gewaschen. Etappe # 4: 84km, 2700Hm