InDieBerge

…nach dem schrecken in valencia, waren die tage am mittelmeer ein tolle erholung. In zwei schönen touren habe ich die berge der umgebung abgeradelt. Die vuelta hatte auch hier ihre spuren hinterlassen. Besonders schon war die zweite tour über den port del garbi. Hier waren auf tollem asphalt viele rennradler unterwegs.

DerSchreckKamZumSchluss

…eine der schönsten touren von dem profil und den aussichten her, aber nicht vom wetter. Und das ende war auch nicht so prickelnd ;-( Es war überraschend sonnig beim start und es ging im hinterland mächtig hoch und runter, 10% und mehr waren keine seltenheit. Die ausblicke waren fantastisch… Und dann kam der regen… aber zum glück nur einzelne kräftige schauer, sodass sich unterstellen auch nicht lohnte.
9 kilometer vor dem ziel riss dann die kette und ich musste rollernd die letzten km zurücklegen. Mein glück war, dass es hauptsächlich bergab ging… Am nächsten tag ging es dann nach spanien… einmal quer über die iberische halbinsel nach valencia. Dort wollte ich mein rad reparieren lassen. 69km, 1200 Hm

Bildschirmfoto 2019-05-28 um 14.39.56

LagoMaggioreTouren

…zwei schöne touren von canobbio aus zum passo pantani. (ein pass den die radsportfreunde canobbios zu ehren ihrem idol gewidmet haben) Die eine tour führte nach dem pass rechts herum nach locarno, die andere richtung nach domodossola. Der passanstieg ist recht angenehm und zieht sich über 20 km dahin. Auf 1100m hat man dann die spitze erreicht. Früher lag da noch ein logbuch und man konnte sich verewigen. Leider gibt es dieses büchlein nicht mehr… Die abfahrt in beide richtungen macht spaß. Guter asphalt begleitet den radler ins tal. Einzig der teil am lago maggiore ist nervig, aber bei mir hielt sich der verkehr in grenzen. Vllt. noch ein tipp: man kann südlich von canobbio einen teil der seestraße vermeiden, wenn man ein paar höhenmeter in kauf nimmt. Es gibt da einen kleine parallelstraße oberhalb des sees 😉

DeutschlandTourUndBrocken

..war ein paar tage bei der deutschland tour unterwegs und habe die etappen 1 und 3 gesehen. Nebenbei blieb aber genügend zeit um selbst zu radeln: z.b. auf den brocken. Recht früh gings los und so waren morgens um halb zehn nur 3 personen auf dem gipfel inclusive mich selbst. Der himmel war verhangen, trotzdem waren es angenehme 15°. Aber was hat sich die gegend verändert! Soviel braune fichten und abgeholzte flächen ;-(( Das sah vor 6 jahren noch anders aus! Vom brocken gings dann durch den ostharz richtung rappbodetalsperre und in großem bogen nach wernigerode zurück: 100km 😉

MangartPass

…den wollte ich unbedingt fahren. Aufmerksam bin ich auf den pass durch das TCRNO6 geworden. Dort war der pass als pflichtprogramm zu fahren gewesen. Die anfahrt begann locker in bovec. Schön im tal schlängelte sich die straße durch die berge. Vorbei an einer alten befestigungsanlage aus dem 1.weltkrieg. Diese gegend war damals hart umkämpft und 1 million menschen verloren hier ihr leben. Und dann gings am predel pass endlich richtung mangart rechts ab.
Da schockte gleich die prozentangabe mit 22%. So schlimm wurde es dann doch nicht, aber 15% und so waren öfter auf dem navi und schildern zu sehen. Es ging durch tunnel, die man noch ganz gut ohne licht fahren konnte. Aber ich hatte schon ein mulmiges gefühl. Zum glück ist der verkehr auf dieser starße gering, das mag daran liegen. dass man auf der straße nur bis zum gipfel fahren kann und dann wieder umdrehen muss. Außerdem ist die strecke eine mautstrecke. Radfahrer waren davon aber ausgenommen. Öfter habe ich angehalten um diese fantastische bergwelt zu bestaunen und zu fotografieren. Oben hatte man dann einen tollen überblick über das gesamte tal und über den grat geschaut konnte man auf der anderen seite die fusinerseen in italien sehen! Sagenhaft!! Dieser pass gehört zu meinen top5 in den alpen…

MünsterlandGIRO2018

…hute mal wieder den profis entgegengefahren und an den asbecker wellen und dem coesfelder berg zugeschaut. Nach 12 jahren war wieder start des MSgiro in coesfeld und es wurde spannend. Trocken, kühl wars und böiger wind riss das feld auseinander. Für die zuschauer war das natürlich attraktiver die fahrer in grüppchen zu erleben. Am coesfelder berg war 2006 fast überhaupt nix los. Dieses jahr waren an der bergwertung an die 200 fans versammelt. Das war ne tolle stimmung vor ort…

FaakerSee

…zwei touren bin ich während des faaakerseen aufenthalt geradelt. Einmal die tour auf die burg finkenstein: kurz & knackig, sowie einmal um den dobratsch. Beide male, wie immer bei dieser reise mit sonnenwetter! Die landschaft ist schon begnadet und nicht umsonst hat hier 1987 die 1. radWM in österreich stattgefunden.

TransAlp2 #6

Die letzte Etappe mit 83km und knapp 1000Hm verging wie im Fluge. Die Abfahrt mit tollem Blick auf die Berge war ein Genuss: eine schöne geschwungene Straße, wo man es rollen lassen konnte. Da wir aber keinen Bock auf Autoverkehr hatten umfuhren wir Innsbruck über den knapp bei Mutters. Komoot hielt dann für uns eine Überraschung in Petto: eine Schotterabfahrt von 200m bei 22%! Da war schieben angesagt. Nur MTB Fahrer Gerald meisterte das Stück mit dem Renner. Von Telfs aus mussten wir uns dann zum Schluss noch einmal einen Berg raufqälen. Nach den müden Beinen vom Vortag lief es aber an dieser Steigung ganz ordentlich. Die Steigung mit größtenteils um die 8% meisterten wir alle ganz gut und trafen nach einer kurzen Pause zwischendurch gegen 13 Uhr in Mittenwald ein. Es war geschafft! 672 km und 11432Hm in sechs Tagen zurückgelegt!

TransAlp2 #5

Die Etappe sah in der Planung recht easy aus: 109km und 1500Hm und dabei keine großen Steigungsprozente, sondern ein stetiger Anstieg bis zum Ziel in Steinach am Brenner. Aber die Fahrt auf dem Radweg durch das Eisacktal war nicht so prickelnd. Teilweise nervte der Lärm des Autoverkehr, teilweise war die Radwegführung suboptimal. Wegen der ständigen Steigung hatte man immer Druck auf den Pedalen und je länger die Tour dauerte umso mehr freute man sich auf die Pausen… in Klausen (sehr sehenwert), in Mittenwald (I) und kurz vor dem Brenner in Gossensaß. Cola, Eis und andere Flüssigkeiten wurden jeweils konsumiert um bei der Hitze zu überleben. 10km Abfahrt vom Brenner nach Steinach war die Belohnung zum Abschluss des Tages. Im Hotel wimmelte es von Holländern: fast wie zu Hause habe ich mich da gefühlt.

Der Abend endete lecker mit Burgern & Bier unter der Brennerautobahn.

TransAlp2 #4

Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir direkt an der Pension mit der Auffahrt auf den Manghen Pass. Quaeldich.de schreibt: Von Süden kommend ist er also das Tor in die faszinierende Bergwelt der Dolomiten. Und neben den Dolomitenpässen wie Sella, Pordoi oder Fedaia verblasst sein Name ungerechterweise auch. Ungerecht deswegen, weil seine Südanfahrt zu den langen, harten Anstiegen der italienischen Alpen gehört. Das hatte uns am Vorabend schon Mut gemacht. Zum Glück knallt die Sonne nicht so kräftig und ich fuhr bis auf 1700m ohe Pause durch. Das klappte ganz gut mit dem ganzen Gepäck.

Vor der ganzen Tour hatte ich noch überlegt die Übersetzung an meinem Rad zu wechseln und hinten ein 32/11 Ritzelpaket zu montieren. Dazu hätte ich aber auch das ganze Schaltwerk wechseln müssen. So fuhr ich die Tour mit der Kombination 50/34 (vorn) und 28/12 (hinten) und es ist gut gegangen. Niemals bin ich in den roten Bereich gefahren und hatte nach den Touren keine Krämpfe oder Muskelkater.

Die letzten 300Hm bis zum Pass waren dann schnell geschafft und der Ausblick war wieder ergreifend. Gerald war natürlich schon oben und wartete. Da es am Gipfel nicht sonderlich gemütlich war, fuhren wir ins Tal um Jörg abzufangen. Der hatte bei der Abfahrt mit seinen Scheibenbremsen gute Karten gehabt und folgte uns in nur kurzem Abstand. Gestärkt mit Gulaschsuppe und Cola wartete dann der Passo di Lavaze. Er begann recht bescheiden, steigerte sich dann aber über einige Kilometer auf 9% im Schnitt. Danach ging es wieder gemäßigter bergauf, bis das Schild mit den 18% am Straßenrand auftauchte… Gut, dass ich das nicht vorher gewusst hatte! Oben wurde dann wieder gewartet bis da Trio komplett war. Nach dem obligatorischen Gipfelfoto gings in rasanter Fahrt bis in die Innenstadt von Bozen. Zur Unterkunft mussten wir noch einige Meter zu Fuß laufen. Das war ein bisschen nervend, aber die Ferienwohnung war spitzenmäßig eingerichtet mit Waschmaschine und Aircondition. Das haben wir auch direkt genutzt und unsere Klamotten alle gewaschen. Etappe # 4: 84km, 2700Hm