LagoMaggioreTouren

…zwei schöne touren von canobbio aus zum passo pantani. (ein pass den die radsportfreunde canobbios zu ehren ihrem idol gewidmet haben) Die eine tour führte nach dem pass rechts herum nach locarno, die andere richtung nach domodossola. Der passanstieg ist recht angenehm und zieht sich über 20 km dahin. Auf 1100m hat man dann die spitze erreicht. Früher lag da noch ein logbuch und man konnte sich verewigen. Leider gibt es dieses büchlein nicht mehr… Die abfahrt in beide richtungen macht spaß. Guter asphalt begleitet den radler ins tal. Einzig der teil am lago maggiore ist nervig, aber bei mir hielt sich der verkehr in grenzen. Vllt. noch ein tipp: man kann südlich von canobbio einen teil der seestraße vermeiden, wenn man ein paar höhenmeter in kauf nimmt. Es gibt da einen kleine parallelstraße oberhalb des sees 😉

DeutschlandTourUndBrocken

..war ein paar tage bei der deutschland tour unterwegs und habe die etappen 1 und 3 gesehen. Nebenbei blieb aber genügend zeit um selbst zu radeln: z.b. auf den brocken. Recht früh gings los und so waren morgens um halb zehn nur 3 personen auf dem gipfel inclusive mich selbst. Der himmel war verhangen, trotzdem waren es angenehme 15°. Aber was hat sich die gegend verändert! Soviel braune fichten und abgeholzte flächen ;-(( Das sah vor 6 jahren noch anders aus! Vom brocken gings dann durch den ostharz richtung rappbodetalsperre und in großem bogen nach wernigerode zurück: 100km 😉

MangartPass

…den wollte ich unbedingt fahren. Aufmerksam bin ich auf den pass durch das TCRNO6 geworden. Dort war der pass als pflichtprogramm zu fahren gewesen. Die anfahrt begann locker in bovec. Schön im tal schlängelte sich die straße durch die berge. Vorbei an einer alten befestigungsanlage aus dem 1.weltkrieg. Diese gegend war damals hart umkämpft und 1 million menschen verloren hier ihr leben. Und dann gings am predel pass endlich richtung mangart rechts ab.
Da schockte gleich die prozentangabe mit 22%. So schlimm wurde es dann doch nicht, aber 15% und so waren öfter auf dem navi und schildern zu sehen. Es ging durch tunnel, die man noch ganz gut ohne licht fahren konnte. Aber ich hatte schon ein mulmiges gefühl. Zum glück ist der verkehr auf dieser starße gering, das mag daran liegen. dass man auf der straße nur bis zum gipfel fahren kann und dann wieder umdrehen muss. Außerdem ist die strecke eine mautstrecke. Radfahrer waren davon aber ausgenommen. Öfter habe ich angehalten um diese fantastische bergwelt zu bestaunen und zu fotografieren. Oben hatte man dann einen tollen überblick über das gesamte tal und über den grat geschaut konnte man auf der anderen seite die fusinerseen in italien sehen! Sagenhaft!! Dieser pass gehört zu meinen top5 in den alpen…

MünsterlandGIRO2018

…hute mal wieder den profis entgegengefahren und an den asbecker wellen und dem coesfelder berg zugeschaut. Nach 12 jahren war wieder start des MSgiro in coesfeld und es wurde spannend. Trocken, kühl wars und böiger wind riss das feld auseinander. Für die zuschauer war das natürlich attraktiver die fahrer in grüppchen zu erleben. Am coesfelder berg war 2006 fast überhaupt nix los. Dieses jahr waren an der bergwertung an die 200 fans versammelt. Das war ne tolle stimmung vor ort…

FaakerSee

…zwei touren bin ich während des faaakerseen aufenthalt geradelt. Einmal die tour auf die burg finkenstein: kurz & knackig, sowie einmal um den dobratsch. Beide male, wie immer bei dieser reise mit sonnenwetter! Die landschaft ist schon begnadet und nicht umsonst hat hier 1987 die 1. radWM in österreich stattgefunden.

TransAlp2 #6

Die letzte Etappe mit 83km und knapp 1000Hm verging wie im Fluge. Die Abfahrt mit tollem Blick auf die Berge war ein Genuss: eine schöne geschwungene Straße, wo man es rollen lassen konnte. Da wir aber keinen Bock auf Autoverkehr hatten umfuhren wir Innsbruck über den knapp bei Mutters. Komoot hielt dann für uns eine Überraschung in Petto: eine Schotterabfahrt von 200m bei 22%! Da war schieben angesagt. Nur MTB Fahrer Gerald meisterte das Stück mit dem Renner. Von Telfs aus mussten wir uns dann zum Schluss noch einmal einen Berg raufqälen. Nach den müden Beinen vom Vortag lief es aber an dieser Steigung ganz ordentlich. Die Steigung mit größtenteils um die 8% meisterten wir alle ganz gut und trafen nach einer kurzen Pause zwischendurch gegen 13 Uhr in Mittenwald ein. Es war geschafft! 672 km und 11432Hm in sechs Tagen zurückgelegt!

TransAlp2 #5

Die Etappe sah in der Planung recht easy aus: 109km und 1500Hm und dabei keine großen Steigungsprozente, sondern ein stetiger Anstieg bis zum Ziel in Steinach am Brenner. Aber die Fahrt auf dem Radweg durch das Eisacktal war nicht so prickelnd. Teilweise nervte der Lärm des Autoverkehr, teilweise war die Radwegführung suboptimal. Wegen der ständigen Steigung hatte man immer Druck auf den Pedalen und je länger die Tour dauerte umso mehr freute man sich auf die Pausen… in Klausen (sehr sehenwert), in Mittenwald (I) und kurz vor dem Brenner in Gossensaß. Cola, Eis und andere Flüssigkeiten wurden jeweils konsumiert um bei der Hitze zu überleben. 10km Abfahrt vom Brenner nach Steinach war die Belohnung zum Abschluss des Tages. Im Hotel wimmelte es von Holländern: fast wie zu Hause habe ich mich da gefühlt.

Der Abend endete lecker mit Burgern & Bier unter der Brennerautobahn.