LagoMaggioreTouren

…zwei schöne touren von canobbio aus zum passo pantani. (ein pass den die radsportfreunde canobbios zu ehren ihrem idol gewidmet haben) Die eine tour führte nach dem pass rechts herum nach locarno, die andere richtung nach domodossola. Der passanstieg ist recht angenehm und zieht sich über 20 km dahin. Auf 1100m hat man dann die spitze erreicht. Früher lag da noch ein logbuch und man konnte sich verewigen. Leider gibt es dieses büchlein nicht mehr… Die abfahrt in beide richtungen macht spaß. Guter asphalt begleitet den radler ins tal. Einzig der teil am lago maggiore ist nervig, aber bei mir hielt sich der verkehr in grenzen. Vllt. noch ein tipp: man kann südlich von canobbio einen teil der seestraße vermeiden, wenn man ein paar höhenmeter in kauf nimmt. Es gibt da einen kleine parallelstraße oberhalb des sees 😉

TransAlp2 #5

Die Etappe sah in der Planung recht easy aus: 109km und 1500Hm und dabei keine großen Steigungsprozente, sondern ein stetiger Anstieg bis zum Ziel in Steinach am Brenner. Aber die Fahrt auf dem Radweg durch das Eisacktal war nicht so prickelnd. Teilweise nervte der Lärm des Autoverkehr, teilweise war die Radwegführung suboptimal. Wegen der ständigen Steigung hatte man immer Druck auf den Pedalen und je länger die Tour dauerte umso mehr freute man sich auf die Pausen… in Klausen (sehr sehenwert), in Mittenwald (I) und kurz vor dem Brenner in Gossensaß. Cola, Eis und andere Flüssigkeiten wurden jeweils konsumiert um bei der Hitze zu überleben. 10km Abfahrt vom Brenner nach Steinach war die Belohnung zum Abschluss des Tages. Im Hotel wimmelte es von Holländern: fast wie zu Hause habe ich mich da gefühlt.

Der Abend endete lecker mit Burgern & Bier unter der Brennerautobahn.

TransAlp2 #2

Zum Glück hatte das Hotel eine Aircondition und wir konnten die Nacht gut schlafen. Nach dem Frühstück wollten wir uns entspannt auf die Räder setzen und Richtung Riva del Garda fahren. Aber Jörgs Rad hatte etwas dagegen. Es war mal wieder platt 😦 …also wieder Schlauch wechseln. Im Lana suchten wir dann einen Fahrradmechaniker auf um ein neues Felgenband am Rad zu montieren damit wir nicht jeden Morgen diese Malaise am Start hatten. Der Schaden war schnell behoben Aber durch ein Missgeschick hatte sich das Schaltwerk am Hinterrad etwas verbogen. Die Kette lief nicht mehr sauber und und sprang hin und her. So konnten wir niemals über die Berge kommen. In St. Michael liehen wir uns eine Zange in einem Fahrradladen aus und konnten die Schaltung notdürftig reparieren. Vorbei am Kalterer See ging es auf der Weinstraße Richtung Süden, immer begleitet von einem schönen warmen Gegenwind. Nach kurzer Stärkung in Tramin bogen wir in das Non Tal ab. Hier ging es unter sengender Sonne Richtung Lago Molveno. In Spormaggiore hatte Gerald wohlweislich schon zwei Colas für Jörg und mich bestellt. Anders hätten wir die weiteren Kilometer nicht überstanden. Aber die meisten Höhenmeter waren hier schon überstanden und so konnten wir recht locker Richtung Molveno radeln. Tolle Ausblicke auf den See und die Landschaft machten diesen Streckenteil zu einem Vergnügen. Im Tal in Ponte Arche ist Jörg irgendwie an uns vorbeigefahren, ohne dass wir was gemerkt hatten. Da wir durch die Reparaturen am Morgen recht viel Zeit verloren hatten, drängte die Zeit und wir müssen sehen dass wir zügig nach Riva del Gana kamen. Die letzten Kilometer Richtung Gardasee waren fantastisch. Vorbei am Tenno ging es stramm bergab. Trotz des Zeitdrucks musste ich einfach anhalten und Fotos schießen. Gegen 19:00 Uhr kamen wir am Hotel an.

PassoVetriolo

…die erste richtige bergtour war am coldonazzo see auf den vetriolo. Ne schöne rampe mit einigen prozenten und knapp über 1000 Hm. Aber zwischendurch gabs auch in der anfahrt schon so manche überaschung im zweistelligem bereich. Das wetter sah dramatisch aus, aber der regen hat mich während der tour nicht erreicht. Erst nachher habe ich gesehen, dass ich auf der anderen seite des berges hätte wunderbar abfahren können, anstatt denselben weg wieder zurückzufahren ;-(

AtemberaubendeAusblicke

…auf der tour nach schluderns und mals. Von laas aus gings direkt steil nach allitz hoch. Aber die mühe hatte sich gelohnt, denn von da oben gab es und auch später noch klasse ausblicke ins vinschgau und die alpen! Zwischendurch versuchten wir noch ein paar meter auf einem trail abzukürzen, aber das endete mit einer radwanderung 😉 Trotzdem eine tolle tour und zum fotografieren gabs möglichkeiten genug!

NachMeran

…als erholungstour geplant ging es durch die apfelplantagen richtung meran auf dem etschradweg am fluss entlang. Die abfahrt von algund auf der straß nach meran war klasse. Nach dem sightseeing in der stadt führte uns der weg über dorf tirol nach algund zurück. Um den radweg zu vermeiden haben wir nebenwege gesucht und gefunden… Das war auf jeden fall abwechslungsreiche als die offizielle „rennpiste“. Bei latsch erwartete uns dann wieder mal die obstdusche… Da es hier im tal wohl lange nicht geregnet hatte bewässerten die obstbauern ihre plantagen mit sprinkleranlagen ;-( Für radfhrer kein vergnügen! Aber das war die einzige nässe während der südtirol tage.

 

GiroStilfserJoch

…von laas aus starteten wir am morgen richtung giro. Ab prad folgten wir der original girostrecke auf den umbrailpass. Viele, viele radsportbegeisterte waren unterwegs… Das wetter war zwar nicht so schön wie am sonntag, aber es war trocken. Toll war der anblick der schneeserpentinen am umbrailpass. 3 km weiter waen wir dann am stelvio, wo wir auf den giro warteten… Hier war der bär los! Nach der überfahrt des pelotons ging es dann zurück zum umbrailpass um die radler auf dem weg ins ziel nach bormio noch einmal zu sehen. Nach der durchfahrt der spitzengruppe rollten wir die 48 kehren  über den stelvio zurück ins basislager. Die letzten kilometer ab prad gab es diesmal rückenwind 😉