TransAlp2 #4

Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir direkt an der Pension mit der Auffahrt auf den Manghen Pass. Quaeldich.de schreibt: Von Süden kommend ist er also das Tor in die faszinierende Bergwelt der Dolomiten. Und neben den Dolomitenpässen wie Sella, Pordoi oder Fedaia verblasst sein Name ungerechterweise auch. Ungerecht deswegen, weil seine Südanfahrt zu den langen, harten Anstiegen der italienischen Alpen gehört. Das hatte uns am Vorabend schon Mut gemacht. Zum Glück knallt die Sonne nicht so kräftig und ich fuhr bis auf 1700m ohe Pause durch. Das klappte ganz gut mit dem ganzen Gepäck.

Vor der ganzen Tour hatte ich noch überlegt die Übersetzung an meinem Rad zu wechseln und hinten ein 32/11 Ritzelpaket zu montieren. Dazu hätte ich aber auch das ganze Schaltwerk wechseln müssen. So fuhr ich die Tour mit der Kombination 50/34 (vorn) und 28/12 (hinten) und es ist gut gegangen. Niemals bin ich in den roten Bereich gefahren und hatte nach den Touren keine Krämpfe oder Muskelkater.

Die letzten 300Hm bis zum Pass waren dann schnell geschafft und der Ausblick war wieder ergreifend. Gerald war natürlich schon oben und wartete. Da es am Gipfel nicht sonderlich gemütlich war, fuhren wir ins Tal um Jörg abzufangen. Der hatte bei der Abfahrt mit seinen Scheibenbremsen gute Karten gehabt und folgte uns in nur kurzem Abstand. Gestärkt mit Gulaschsuppe und Cola wartete dann der Passo di Lavaze. Er begann recht bescheiden, steigerte sich dann aber über einige Kilometer auf 9% im Schnitt. Danach ging es wieder gemäßigter bergauf, bis das Schild mit den 18% am Straßenrand auftauchte… Gut, dass ich das nicht vorher gewusst hatte! Oben wurde dann wieder gewartet bis da Trio komplett war. Nach dem obligatorischen Gipfelfoto gings in rasanter Fahrt bis in die Innenstadt von Bozen. Zur Unterkunft mussten wir noch einige Meter zu Fuß laufen. Das war ein bisschen nervend, aber die Ferienwohnung war spitzenmäßig eingerichtet mit Waschmaschine und Aircondition. Das haben wir auch direkt genutzt und unsere Klamotten alle gewaschen. Etappe # 4: 84km, 2700Hm

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